An dem gar nicht kühlen Abend des 23. Juni 2026 stand eine Branddienstübung im Terminplan. Da man sich das Wetter auch im Ernstfall nicht aussuchen kann, wurde diese Übung auch abgehalten. Übungsannahme war ein durch zündelnde Kinder verursachter Brand in den früheren Pfarrhof-Wirtschaftsgebäuden - ein Kind galt außerdem als vermisst.
Nach Erkundung durch den Übungsleiter, Kdt. Thomas Geier, wurde einerseits sofort ein Innenangriff mit Atemschutz gestartet und andererseits mit Maßnahmen zur Verhinderung eines Brandübergriffs auf weitere Gebäudeteile begonnen. Zwei Hydranten dienten der Wasserversorgung. Da bald die vermisste Person gefunden wurde und sich fiktiv rasch ein Löscherfolg eingestellt hat, konnte nach kurzer Zeit auch "Brand aus" gegeben werden. Nach der Übungsnachbesprechung wurde noch die ausgewiesene Ergiebigkeit eines Hydranten im Bereich der Wohnblöcke durch gleichzeitigem Einsatz eines B-Rohrs und des Hydroschilds bestätigt. Der Sprühnebel brachte zudem eine willkommene Abkühlung für die Mannschaft.